Ivenack liegt in unmittelbarer Nähe von Stavenhagen. 

Der Name Ivenack kommt aus dem slawischen Wortschatz und heißt "Weidenort". 

 

Das Schloss wurde vermutlich im Jahre 1590 auf den Grundmauern eines Klostergebäudes errichtet.

Zweimal in der Woche werden Führungen durch das Schloss angeboten.

Die Ivenacker Kirche wurde als einzigstes Gebäude des Zisterziensernonnenkloster nach der Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges im stil des Barock wieder aufgebaut. In der Vorhalle an der Nordseite der Kirche und in deren Portal sind noch ursprüngliche gotische Elemente sichtbar.

Der Park lädt jederzeit zu einem Spaziergang ein. Am See gelegen ist der Flug der Graureiher, Seeadler und anderer Vögel zu beobachten.

Die Einmaligkeit der Ivenacker Eichen fesselt jeden Besucher. Knapp 11 m Umfang, 3,5 m Durchmesser, 35,5 m Höhe und 180 Festmeter Holz- das sind die faszinierende Maße der ältesten Eiche, der ältesten in ganz Deutschland und wahrscheinlich auch in ganz Mitteleuropa. Zwischen 1200 und 1300 Jahren ist sie schon alt. Doch auch die "jüngeren" Eichen sind  mit Durchmessern zwischen 1,85 und 2,83 m beeindruckend. Am Anfang des Jahrhunderts standen noch 11 alte Eichen, heute können noch 6 lebende bewundert werden. Auf fragwürdige künstliche Maßnahmen zur Lebenserhaltung der Eichen wird verzichtet, nur eine einfache hölzerne Absperrung wurde gesetzt, damit die Besucher nicht durch ihre Tritte die Wurzeln beschädigen.

Rechte Hand eines herrlichen Wanderweges nach Stavenhagen stehen im Ivenacker Tiergarten zwei Gedenksteine, die im Volksmund das "Lieschengrab" genannt werden.

Die zwei Steine auf einer Anhöhe berichten von der innigen Liebe des Grafen Plessen auf Ivenack zu der jungen Anna Elisabeth Gilo. Die bereits im Alter von 22 Jahren nach der Geburt ihres dritten Kindes starb. Graf Plessen ließ diese Steine in Erinnerung an sein "Lieschen" fertigen.

In Ivenack wurde die Waldheide am Ende des 17. Jahrhunderts durch ein Gatter abgelöst, in dem bis zu 800 Stück Dammwild gehalten wurden. Heute sorgen 70 bis 80 Stück für den "Verbiss", je nach Bedarf wird zusätzlich gefüttert. Die Tiere haben sich längst an die vielen Besucher gewöhnt, sind zutraulich geworden und eine Attraktion besonders für die kleinen Gäste. Das rekonstruierte Forsthaus vermittelt noch heute einen Eindruck vom verflossenen Glanz und Gloria der gräflichen Jagden. Es kann

Die Ruine des alten Forsthauses wurde in den letzten Jahren rekonstruiert und wird jetzt als Museum genutzt.

Ein kleines Cafe lädt zum Verweilen ein.

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So erreichen Sie uns:

Erika und Manfred Rocktäschel

Am Schloss 6

17153 Ivenack

Tel.: 039954/31048

E-Mail: manfred_rocktaeschel@yahoo.de